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Willkommen bei der BIA

 

Das Möbellager informiert

Die Öffnungszeiten des Möbellagers am Bauhof haben sich geändert!
Donnerstags von 14:00 - 15:00 Uhr sind Conni und Reiner ab sofort nur noch nach vorheriger Vereinbarung im Einsatz.
Bitte einfach per Email Kontakt aufnehmen, dann können sie sich melden und Details besprechen:
moebel@asyl-st-leon-rot.de

Juni 2019

Geflüchtete aus Eritrea helfen bei den Vorbereitungen zum Dorffest!

Die Vorbereitungen für das Dorffest am 22. und 23. Juni laufen.... Wasser-, Abwasser- und Strom-Leitungen müssen auf dem Gelände gelegt werden. Eine Menge Arbeit ist das: Rund um den Garten wurde ein Graben gebuddelt und unser Eritreisches Team half ganz spontan dabei, die Rohre zu verlegen und mit Sand zuzuschütten. Eine tolle Aktion bei der auch gleich ein paar überlebenswichtige Worte wie Wurschdsalat, Bagger und Schaufel gelernt wurden. Ganz lieben Dank an die Mithelfer und das Kramer-Mühlen-Team, das die Jungs verpflegt und dankbar aufgenommen hat. Wir freuen uns aufs Fest und werden dabei sein!

 

 

 

 

 

Einladung zur Mitgliederversammlung der BIA am 25.09.2019, 19 Uhr

Im SALERO, Hauptstr. 113, St. Leon-Rot

Am Mittwoch, den 5. Juni, findet um 19 Uhr die Mitgliederversammlung unseres Vereines statt. Wir werden einen Jahresrückblick und einen Rechenschaftsbericht geben, ebenso wird die Entlastung vorgenommen. Dieses Jahr stehen auch die Wahlen des Vorstandes an und eine Satzungsänderung. Eingeladen sind alle Mitglieder und Interessenten.

Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
  3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  4. Bericht des Vorstandes für das abgelaufene Kalenderjahr
  5. Bericht des Schatzmeisters
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastung Vorstandschaft und Kasse
  8. Satzungsänderung: §2 Nr. 3:  Zweck1 und §16 Nr. 5: Auflösung des Vereins2
  9. Neuwahl des Vorstandes
  10. Berichte aus den Arbeitskreisen
  11. Sonstiges

Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung müssen bis eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden, damit der Vorstand sie noch auf die Tagesordnung setzen kann.

1Satzungsänderungen §2 Zweck, Absatz 3

Alt:

Zweck des Vereins ist die Förderung und Koordination der ehrenamtlichen Unterstützung für Menschen, die aus humanitären, politischen oder völkerrechtlichen Gründen ihr Heimatland verlassen haben und Schutz in Deutschland suchen. Ziel des Vereins ist, diesen Menschen vor allem in der Gemeinde St. Leon-Rot dabei zu helfen, sin in den äußeren und inneren Verhältnissen ihres Aufenthaltortes zurechtzufinden. Hierbei wird sich der Verein insbesondere bemühen, das Verständnis der einheimischen Bevölkerung für Flüchtlinge zu wecken und die Selbstinitiave der Flüchtlinge zu fördern. Der Verein setzt sich für den interkulturellen Austausch ein.

Neu:

Zweck des Vereins ist die Förderung der Hilfe für Flüchtlinge, sowie mildtätige Zwecke. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung und Koordination der ehrenamtlichen Unterstützung für Menschen, die aus humanitären, politischen oder völkerrechtlichen Gründen ihr Heimatland verlassen haben und Schutz in Deutschland suchen. Außerdem werden Menschen, die sozial hilfsbedürftig sind, gleichermaßen unterstützt. Ziel des Vereines ist es außerdem, den gesellschaftlichen und interkulturellen Austausch von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu fördern.

 

2Satzungsänderung §16 Nr. 5: Auflösung des Vereins

Alt:

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfallen seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es ausschließlich und unmittelbar für die in §2 aufgeführten steuerbegünstigten Zwecke zu verwenden hat. Wird bei keinem der der Mitgliederversammlung durch den Vorstand vorgeschlagenen Empfänger die erforderliche ¾ Mehrheit der Mitglieder erreicht, so fällt das Vermögen an die Gemeinde St. Leon-Rot mit der Verpflichtung es ebenfalls ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne des §2 der Vereinssatzung zu verwenden.

Neu:

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Unterstützung von Personen, die im Sinne von §53 der Abgabenordnung wegen ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes oder aufgrund schwieriger Lebensumstände wie z.B. Flüchtlinge und Asylbewerber bedürftig sind.

Juni 2019
Platz für Asyl in Europa und St. Leon-Rot - Ausstellung im Rathaus

Die Kampagne des Diakonischen Werkes "Platz für ASYL in EUROPA" fand in vielen Gemeinden und Asylinitiativen in Baden-Württemberg großen Anklang - mehr als 1.000 bunte und farbenfrohe Asylstühle wurden gestaltet, die am 15. Mai zentral in Stuttgart ausgestellt wurden. Die BIA fuhr mit drei Stühlen im Gepäck nach Stuttgart zur Ausstellung. Herzlichen Dank an Erika, Ines, Elvira und Anna.

Unser Verein möchte mit dieser Aktion auch in unserer Gemeinde ein Zeichen setzen, dass Asyl einen Platz hier bei uns in St. Leon-Rot hat.

Vom 6. Juni bis zum 4. Juli werden unsere drei Stühle im Foyer des Rathauses ausgestellt. Wir präsentieren auch die Entstehung der drei Kunstwerke und zeigen Impressionen vom Aktionstag in Stuttgart.

Besuchen Sie unsere Stühle! Wir freuen uns über Ihr Kommen!

 

Mai 2019

Platz für Asyl in Europa und St. Leon-Rot - Wir waren dabei!

Am Mittwoch, den 15. Mai fuhr eine Gruppe der BIA, 6 Erwachsenen (Ines, Elvira, Anna, Angelika, Erika und Endrik) sowie 7 Kinder (Saja, Ali, Mohammed, Roman, Ahen, Chahd und Alaa) mit der Bahn nach Stuttgart zum Aktionstag „Platz für Asyl in Europa“.


Diese Kampagne des Diakonischen Werks Württemberg sollte ein Zeichen setzen und zum Weltflüchtlingstag 2019 zeigen, dass hier in Europa und bei uns in Baden-Württemberg Platz für Menschen ist, die vor Kireg, Verfolgung und Elend fliehen. Es wurde dazu aufgerufen künstlerisch gestaltete Stühle bereitzustellen, die in einer großen Installation in der Stuttgarter Innenstadt präsentiert wurden. Der Erfolg war so groß, dass insgesamt 1000 Stühle zusammenkamen. Zwei davon wurden unter der Leitung von Erika Ebel zusammen mit den St. Leon-Roter Kindern geflüchteter Familien gestaltet: "Als ich von der Kampagne gehört habe, habe ich mich ganz spontan entschieden, mitzumachen. Ich wollte 2 Stühle gestalten, jeweils mit den Kindern meiner 2 Patenfamilien. Ich habe mir überlegt, mit welchem Material schon kleine Kinder arbeiten können und kam auf Papierschnipsel zum Bekleben.Sehr eifrig haben die Kinder aus der Tageszeitung Schnipsel gerissen und mit Tapetenkleister den Stuhl beklebt. Das Ganze hat an mehreren Tagen stattgefunden, am letzten Tag hat das 6jährige Mädchen Wolle über die Lehne gespannt. Unten an den Seitenstreben wurden rote Tüllstreifen geknotet."

Der zweite Stuhl wurde von einem 10- und einem 12-jährigen Kind mit Lackfarben und Stoffbändern gestaltet und symbolisierte die bunten Nationen unserer Welt. Der dritte Stuhl kam von Ines Engelhardt und ihrer Donnerstag-Kreativ-Gruppe mit Kindern. Er ist ein echter Hingucker, denn es sitzt eine lebensgroße Puppe auf dem Stuhl - bunt bekleidet, mit Kapuzenpulli und Blumenstrauß.

Die Anreise nach Stuttgart mit der Bahn klappte vorzüglich, denn die Fahrt war von Jutta sehr gut organisiert worden. Die Kinder hatten ihren Spaß an der schnellen Fahrt mit dem IC. Die ortskundige Ines übernahm in Stuttgart die Führung. Der Weg zum Marktplatz führte durch den Fußgängerbereich der Königsstraße. Da dort einige Wippen, Schaukeln und ähnliche Geräte für die Kinder bereitstanden, wurde der Weg für sie zum Abenteuerspielplatz.

Schon bevor wir den Marktplatz erreichten, hörten wir mitreißenden a Cappella Gesang. Dort angekommen sahen wir die Gruppe dann auf der Bühne agieren. Zwischen uns und der Bühne standen 1000 Stühle, die dem Auge ein fantastisches farbenfrohes Bild und eine unbeschreibliche Vielfalt boten. Ehrenamtliche und Geflüchtete aus vielen Gemeinden in Baden-Württemberg, hatten gemeinsam diese Stühle gestaltet. Die Asylstühle sollen darauf aufmerksam machen, dass manchen Menschen in Deutschland und Europa ein Platz zum Leben fehlt.

Zuerst haben die Kinder und wir natürlich nach unseren Stühlen gesucht und sie auch gefunden. Einige von uns brachen dann zur Stiftskirche auf, in der der Aktionstag mit einem liturgischen Mittagsgebet begann. Hierbei wurden von Geflüchteten aus verschiedenen Ländern Fürbitten gesprochen, bei denen die Themen Helfen und Toleranz im Vordergrund standen. Eine Frau aus Togo sprach ihre Fürbitten in deutscher, französischer und englischer Sprache. Auch wir sprachen zwei Fürbitten. Unter Orgelklang verließen die zahlreich erschienenen Besucher die Stiftskirche um zur Eröffnung des Aktionstages zum Marktplatz zu gehen.





Gemeinsam nahmen wir an der Eröffnung der Kunstinstallation der über 1000 „Asylstühle“ teil. Die Kinder verfolgten das Geschehen auf der Bühne mit zeitweiligem Interesse. Größer war jedoch ihre Neugier weiteres Interessantes zu entdecken, und sie waren auf der Suche danach eifrig zwischen den ausgestellten Stühlen unterwegs. Die Kinder zeigten auch großes Interesse für die anderen Werke, freuten sich über die plastische Gestaltung von Stühlen mit Pflanzen und Tieren, die sie oft auch aus ihrer Heimat kannten. Neben Beschriftungen in deutscher Sprache entdeckten sie auch arabische Worte oder Flaggen ihrer Heimatländer. Die unterschiedlichsten Gestaltungen hatten sie sehr beeindruckt.

Während der Kundgebung sprach auch Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks. Er betonte, dass die Vielfalt der gezeigten Stühle dabei auch die Vielfalt der Menschen symbolisiert, die nach Europa und Deutschland kommen, um hier ihre individuellen Begabungen einzubringen. Diese Vielfalt der Menschen aus verschiedenen Ländern bedeutet Chance für Entwicklung für das Land und für ganz Europa. Ein demokratisches Miteinander, mit dem Verständnis, dass es Platz für viele Menschen gibt, entspricht auch der Gottesschöpfung, denn auch diese geht von der Vielfalt aus. Ein weiteres Anliegen war ihm die Arbeit der Helfer zu wertschätzen. Er appellierte, auch sie vor Diskiminierung zu schützen und so das Miteinander zu stärken.
Es gab weitere Beiträge von Geflüchteten, die ihre Erlebnisse schilderten. Eine syrische Frau erzählt wie sie und ihre Familie bombardiert wurden und sie keine andere Möglichkeit sah als das Land zu verlassen. Sie berichtete, wie froh sie ist, einen Platz für Asyl in Deutschland gefunden zu haben.

Nach der Kundgebung fuhren wir zurück. In St. Leon-Rot ließen wir bei einem Pizzaessen den Tag ausklingen: Gemeinsam. Miteinander. Für jeden gab es einen Stuhl.

Ausstellung im Rathaus: Unsere Asylstühle werden ab dem 06.06. im Rathaus St. Leon-Rot ausgestellt werden.

Mai 2019

Platz für Asyl in Europa und St. Leon-Rot

Wir als Verein BIA St. Leon-Rot e. V. beteiligen uns sehr gerne an der Kampagne des Diakonischen Werkes Baden-Württemberg "Platz für ASYL in EUROPA". In vielen Gemeinden und Asylinitiativen werden derzeit jede Menge Stühle gestaltet, die am 15. Mai 2019 auf dem Marktplatz in Stuttgart von 12 bis 15 Uhr ausgestellt werden. Stand heute sind unglaubliche 975 selbst gebastelte bzw. beklebte, bemalte und verzierte Asylstühle angemeldet. Stolze drei davon sind aus unserer Gemeinde und wurden in liebevoller und sehr kreativer Feinarbeit von vier Ehrenamtlichen und 8 bis 10 Kindern aus geflüchteten Familien im Alter von 5 bis 12 Jahren gestaltet. 

Die Diakonie, die sich mit der Kampagne für eine christliche, offene und demokratische Gesellschaft stark macht, will mit den symbolträchtigen Stühlen Bilder erzählen. Jeder Stuhl steht für eine Geschichte. Die Fülle und Vielfalt der Asylstühle dürfen wirken und uns ins Gespräch bringen. Ziel ist es, Aufmerksamkeit dafür zu schaffen, dass das Recht auf Asyl durch menschenunwürdige Begebenheiten im heimatlichen Kriegsland einen Platz in Europa hat. Es geht darum, ein buntes, chancengeprägtes Zeichen der Solidarität zu setzen und den Gedanken zu einem "Europa der Menschenrechte" zu stärken, auch hinsichtlich der Europawahl am 26.05.19.

Auch wir möchten hierzu unseren Beitrag leisten. Unsere Kreativ-Gruppe wird am 15. Mai nach Stuttgart fahren und unsere Stühle dort präsentieren - im Anschluss werden sie im Rathaus in St. Leon-Rot vom 06.06. bis zum 04.07.19 ausgestellt. Vielen Dank dem gestalterisch talentierten Ehrenamtsteam Erika Ebel, Ines Engelhardt, Elvira Maga und Anna Panthegini-Stoye und natürlich den ideenreichen Kindern Saja, Ali, Rayan, Roman, Ahen, Jaan, Chahd. Alaa u.a., die sich im Übrigen wöchentlich zur Gruppenstunde bei uns im Salero zum basteln, lesen, reden und spielen treffen. Toll gemacht !

Danke auch an Jutta Eichstädter für die Organisation des Ausfluges und an Tanja Steger für das tolle Gruppenfoto und natürlich dem Gemeindeteam, die die Stühle im Foyer platzieren.

Wir nutzen die Gelegenheit, in eigener Sache aufzurufen, bei uns mitzumachen. Wir haben alle Hände voll zu tun und sind für weitere helfende Hände dankbar. Bei Interesse, schauen Sie rein unter www.asyl-st-leon-rot.de oder melden Sie sich unter der Mailadresse  info@asyl-st-leon-rot.de

Foto: Tanja Steger - absolutfotografie

 

März 2019

Konzert gegen Rassismus

Die BIA und der Jugendkulturpunkt BLU beteiligen sich erstmals in diesem Jahr gemeinsam an den Internationalen Woche gegen Rassismus mit einer Veranstaltung.

Musik wird den Abend dominieren. MEGATON, bestens bekannt in der Region, spielen eigene Rock- und Punkstücke. Das Trio besteht aus Joe Ibrahim (guitar, vocals), Jö aus Schweden (drums) und Mitja (bass). Die drei Mitglieder machten seit 2008 zusammen Musik in der Band Sinus und gründeten nach deren Auflösung die Nachfolgeband MEGATON. MEGATON ist eine junge, motivierte Band, die es sich zur Aufgabe gemacht hat,Geschichten aus dem Alltag ihrer Generation zu erzählen und sozial- und gesellschaftskritisch Themen auf moderne Weise in ihren Liedern zu thematisieren und zu interpretieren.

Die ONE FAMILY BAND mit Musikern aus Gambia, Senegal und der Elfenbeinküste zeigen uns, was westafrikanischer Groove bedeutet. Einige der Musiker sind als Geflüchtete in unsere Region gekommen und machen seit einigen Jahren zusammen Musik. Es sind meist eigene, traditionell geprägte Stücke, die Fallou Mboge mit seiner Band spielt. Fallou Mboge - er schreibt die Songtexte und Melodien selbst - war bereits in Gambia ein bekannter Musiker, der aufgrund seines kritischen Songs "freedom" im gambischen Fernsehen direkt nach seinem Auftritt inhaftiert wurde. Madi Sarr ist der Tänzer der Band. Madi und Fallou sind seit ihrer Kindheit in Gambia befreundet und sind sich in Deutschland 2016 wieder begegnet. Die Perkussionisten Buba Jawara and Yankuba Jammeh sind erfahrene Trommler, die beide aus Musikerfamilien stammen. Brahima Diabate kommt von der Elfenbeinküste und spielt Balafon, eine Art Xylophon, in mehreren Bands in der Region.

Der Abend wird eine Möglichkeit sein, mit Vorurteilen aufzuräumen, neue Menschen kennenzulernen, zu feiern und sich zu vernetzen.

23. März 2019 ab 20 Uhr, Eintritt frei

MEGATON und ONE FAMILY BAND

im Jugendkulturpunkt BLU, Leostr. 31, St. Leon-Rot

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Evangelischen Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz und der Evangelischen Kirche St. Leon-Rot.

 

Weltweit finden vom 11. bis 24. März Aktivitäten und Veranstaltungen im Rahmen der "Internationalen Woche gegen Rassismus" statt. Es wird viel darüber gesprochen, aber wie definiert sich Rassismus eigentlich? Dazu möchten wir gerne einige Informationen geben.

Was ist Rassismus eigentlich?

Geprägt ist der Begriff "Rassismus" vor allem durch den europäischen Kolonialismus und später im Nationalsozialismus. In beiden Epochen wurde ein Teil der Menschen willkürlich als "primitiv", "unzivilisiert" oder "entartet" deklariert, mit dem Ziel, die Ausbeutung, Versklavung bzw. Vernichtung zu verharmlosen. Die "Rassentheorie" ist als ideologisches Konzept entstanden, um Verletzungen der Menschenrechte und Herrschaftsansprüche zu rechtfertigen. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es keine menschlichen Rassen.

Rassistisch sind Ideologien, die die Menschheit in unterschiedliche biologischen Rassen mit genetisch vererbbaren Eigenschaften einteilen. Den so verstandenen "Rassen" werden kollektive Merkmale zugeschrieben und sie werden hierarchisch eingestuft. In dieser Ordnung erfahren bestimmte Menschen Abwertung, Ungleichbehandlung und Benachteiligung. Andere profitieren davon und erhalten so Privilegien.

Heute bezieht sich die rassistische Einteilung von Menschen in Gruppen vermehrt auf Kultur, Herkunft oder Religion. Es findet eine Einteilung und Zuschreibung von Eigenschaften statt, bei der Körpermerkmale wie Hauptpigmentierung und kulturelle Merkmale bzw. Religionen für rassistische Unterscheidungen dienen, indem sie mit bestimmten Charaktereigenschaften, Verhaltensweisen und Fähigkeiten verknüpft werden. Es ist eine Praxis, die Hierarchien legitimiert und immer mit unterschiedlichen Machtverhältnissen zu tun hat.

Rassismus in Kurzform:

   Einteilung in Gruppen
+ Vorurteil/Zuschreibung
+ Macht
= Rassismus

Bei Interesse können wir Ihnen gerne Infomaterial zukommen lassen. Mail an vorstand@asyl-st-leon-rot.de

Mehr Infos auf: https://stiftung-gegen-rassismus.de

 

 

09.12.2018
Weihnachtsfeier und Jahresabschluss

Ein ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr liegt hinter der BIA - Grund allen ehrenamtlich Tätigen mit einer Weihnachtsfeier DANKE zu sagen, für das was geleistet wurde in den letzten 3,5 Jahren. Mit etwa 50 Vereinsmitgliedern und etwa 80 Ehrenamtlichen ist unsere Initiative auch nach der sogenannten Flüchtlingskrise sehr aktiv und bemüht, sich flexibel auf die sich ständig ändernden Bedarfe und Anforderungen einzustellen. Gabi Dörflinger begrüßte im Namen des gesamten Vorstandes die fast fünfzig Aktiven, die zu diesem Anlass in Seerestaurant gekommen waren und gab einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2018: "Unser Verein zeichnet sich durch viele Paten, individuelle Unterstützung und gemeinsame Aktivitäten aus, die den Zusammenhalt unter den Geflüchteten und den Kontakt zu der Bevölkerung stärken. Viele Freundschaften sind entstanden und wir leben es vor, dass ein gutes Miteinander gelingen kann. Auch wenn unser Verein kein politischer Verein ist, so sind wir mit unserem Handeln immer politisch. Wir setzen uns ein für Schwächere, für Menschen aus Krisengebieten und anderen Kulturkreisen, die nicht wie wir priviligiert in Europa geboren wurden. Wir beziehen klar Position für Geflüchtete, für Integration und Interkulturalität in unserer Gemeinde, für Vielfalt und gegen Rassismus."

Das vergangene Jahr war erneut ein Power-Jahr mit vielen Aktivitäten:

  • Neben unseren Deutschkursen wurden mehr und mehr individuelle Lernuntersützung angeboten, speziell für Frauen, für Kinder und für Auszubildende;

  • Fast alle Familien und viele Einzelpersonen werden von Paten unterstützt;

  • Der BIA-Laden hat zweimal die Woche geöffnet – und versorgt Geflüchtete mit allem was sie benötigen und sorgt mit seinen Einnahmen dafür, dass der Verein über genügend finanzielle Mittel verfügt,

  • Ein Möbelteam transportiert Möbelspenden vom Spender ins Lager zum Empfänger und manchmal wieder zurück;

  • Das Fahrradteam versorgt alle mit einem Fahrrad und unterstützt bei Reparaturen;

  • Unsere Schreiberlinge sorgen dafür, dass die Öffentlichkeit erfährt, was wir tun;

  • Ein wöchentlicher Schwimmkurs – hier Danke an Ulrike Freiseis für die Kooperation mit dem Smile-Verein;

  • Viele Kinder wurden in ortsansässige Vereine vermittelt und werden dort gefördert;

  • Einige Geflüchtete konnten in Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse in ortsansässigen Unternehmen vermittelt werden - Danke an alle, die hier mitgeholfen haben, insbesondere den Firmen;

  • Unzählige Freizeitaktivitäten, die die BIA auf Trab und am Leben halten, wie: Ausflug ins Technomuseum, Faschingsfeier, Ostereierbemalung, Karaoke für Kinder, Sonntagscafé, Kerwecafé, Sommerfest, Ferienspaß, Veranstaltungen während der Interkulturellen Woche, Ausflug ins Maislabyrinth, Frauenfrühstück, Nikolausfest, Advent im Garten bei der Familie Arnhold.

Einen ganz besonders großen Dank ging an die Vorstandskollegen: Jutta Eichstädter, Tobias Rehorst, Conny Weinacht und Andrea Arnhold sowie an alle AK-Sprecher, die das BIA-Schiff steuern. Ebenso herzlichen Dank an das engagierte Integrationsteam des Hauptamtes, das bei allen Fragen und Anliegen unterstützt und kompetent berät.

Vielen Dank auch an Bürgermeister Eger, der mit seinem Besuch seine Wertschätzung für unsere Arbeit zum Ausdruck brachte und uns mit einem Zuschuss zur Weihnachtsfeier überraschte.

...und natürlich Danke an Endrik Ebel, der uns mit einer musikalischen Einlage zum Lachen brachte...

 

 

 

07.12.2018
NIKOLAUS und Langer verkaufsoffener Abend

Höhepunkt war "unser" Nikolaus Albert, der original wie aus dem Bilderbuch aussah und bereits zum dritten Mal in Folge die Familien im wahrsten Sinne des Wortes glücklich gemacht hat. Nicht nur die Kleinen waren fasziniert und sangen "Nikolaus war ein guter Mann" sondern auch die Erwachsenen waren begeistert. Selten sieht man soviele erstaunte und strahlende Gesichter auf einem Fleck. Jedes Kind erhielt ein kleines Geschenk vom Nikolaus und der Abend endete als Fotosession, bei der sich Kinder und Eltern mit dem Nikolaus fotografieren liessen. Wahrscheinlich gehen diese Bilder jetzt um die halbe Welt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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